
Wer Eigentum vermietet, muss sich immer wieder mit Mieterwechseln beschäftigen. Doch eine wirkliche Routine darin zu entwickeln, fällt häufig schwer. Schließlich müssen Kündigungen geprüft, Termine organisiert, Fragen beantwortet und am Ende die Übergabe sauber durchgeführt werden. Je nachdem, wie gut oder herausfordernd das Mietverhältnis vorher war, kann so ein Wechsel entweder ganz entspannt laufen oder eben doch einiges an Arbeit mit sich bringen.
Wer eine Hausverwaltung oder eine Sondereigentumsverwaltung an seiner Seite hat, ist hier natürlich klar im Vorteil. Trotzdem möchten viele Eigentümer den Prozess gern selbst in die Hand nehmen. Damit das problemlos gelingt, haben wir die wichtigsten Fünf Punkte einmal übersichtlich zusammengestellt.
Wenn ein Mieter selbst kündigt, lohnt es sich, ganz genau hinzuschauen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen, unterschrieben sein und die gesetzliche Frist einhalten. Am besten bestätigen Sie den Eingang der Kündigung auch einmal schriftlich, damit beide Seiten Klarheit haben.
Ein bisschen komplexer wird es, wenn Sie als Eigentümer kündigen möchten. Das ist nämlich nur erlaubt, wenn ein sogenanntes „berechtigtes Interesse“ vorliegt, wie zum Beispiel Eigenbedarf. Die gesetzlichen Kündigungsfristen hängen davon ab, wie lange der Mieter bereits in der Wohnung lebt. Eine ausführliche Begründung ist Pflicht, und die Kündigung sollte unbedingt im Original und per Post übermittelt werden. Hier finden Sie weitere Informationen zur Kündigung durch den Eigentümer.
Gerade hier passieren schnell Fehler, deshalb ist eine kurze Prüfung durch einen Anwalt oder die Hausverwaltung immer eine gute Idee.
Eine freundliche, offene Kommunikation hilft enorm dabei, Missverständnisse zu vermeiden. Es lohnt sich wirklich, frühzeitig mit dem Mieter darüber zu sprechen, wie der Ablauf in den nächsten Wochen aussehen soll.
Dazu gehören zum Beispiel:
Besichtigungen während der Mietzeit sind grundsätzlich erlaubt, müssen aber vorher abgesprochen werden und sollten sich zeitlich im Rahmen halten. Ein bisschen Rücksicht aufeinander macht es für beide Seiten angenehmer.
Bevor Sie die Wohnung neu inserieren, lohnt sich ein kurzer Blick auf den regionalen Markt. In vielen Städten greifen Mietpreisbremse und Vergleichsmieten, sodass nicht jede beliebige Mieterhöhung erlaubt ist. Ein realistischer Preis sorgt außerdem dafür, dass die Wohnung schneller neue Interessenten findet.
Neben den üblichen Online-Portalen kann es auch hilfreich sein, im Bekanntenkreis oder sogar beim aktuellen Mieter nachzufragen, ob jemand auf Wohnungssuche ist. Oft ergeben sich hier unkomplizierte Kontakte, die Zeit sparen.
Eine entspannte Übergabe beginnt mit guter Vorbereitung. Ein ausführliches Übergabeprotokoll, das gemeinsam durchgegangen wird, schafft Klarheit und vermeidet späteren Ärger. Viele Eigentümer nehmen zu Beginn einmal alle Räume in Ruhe auf, notieren Mängel und halten Zählerstände für Strom, Wasser und Heizung fest. Fotos sind ebenfalls sehr hilfreich.
Zu übergebenden Gegenständen gehören meistens:
Nach der Übergabe können Sie genau prüfen, ob und in welcher Höhe Kautionsabzüge erforderlich sind. Üblicherweise nehmen sich Eigentümer dafür ein wenig Zeit, da noch Nebenkosten oder eventuelle Reparaturen berücksichtigt werden müssen.
Ein Mieterwechsel bringt unweigerlich eine gewisse To-Do-Liste mit sich. Deshalb fragen sich viele Eigentümer, ob sie diesen Prozess wirklich komplett allein stemmen möchten. Eine Hausverwaltung oder ein erfahrener Makler kann an dieser Stelle eine große Erleichterung sein.
Hausverwaltungen arbeiten häufig mit festen Maklern zusammen, sodass Sie sich nicht um Inserate, Besichtigungen oder Unterlagen kümmern müssen. Gleichzeitig behalten Sie als Eigentümer natürlich weiterhin das letzte Wort bei der Auswahl des neuen Mieters.
Wir als R&M haben unser Schwesterunternehmen Haferkamp Immobilien direkt in der Niederlassung, verfügen über effiziente Schnittstellen und sind Profis in der Zusammenarbeit. Profitieren Sie bei der nächsten Vermietung von unserer Expertise.
Zurück